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Gerda Alexander (1908-1994)
wuchs mit der Rhythmik Jaques-Dalcroze auf. Ihr Interesse galt der Musik,
dem modernen Ausdruckstanz, dem Theater und der Entfaltung der Persönlichkeit.
Wegen gesundheitlichen Beschwerden begann sie mit grosser Sensibilität
für das eigene Körpergeschehen Entspannungs- und ökonomische
Bewegungsmöglichkeiten zu entwickeln, die zugleich die Selbstregulierungs-
und Heilkräfte des Organismus fördern.
Es war Gerda Alexander zudem ein Anliegen, dass die Menschen ihre eigenen
Bewegungsformen entdecken und ihre Kreativität entfalten und so Unter-stützung
finden in ihrem Streben nach persönlicher Entwicklung.
Aus jahrzehntelangem Forschen, Erfahren und Beobachten entstand eine Arbeitsweise,
welche auf bestimmten methodischen Grundsätzen basiert. Ab einem
bestimmten Zeitpunkt nannte Gerda Alexander diese "Eutonie".
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